Anmeldung


Geltendmachung der Mutterschaftsentschädigung

Der Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung kann von folgenden Personen bei der zuständigen AHV-Ausgleichskasse geltend gemacht werden:

von der Mutter

  • via Arbeitgeber, wenn sie unselbständig erwerbstätig ist.
  • direkt bei der AHV-Ausgleichskasse, wenn sie selbständig erwerbstätig, arbeitslos oder arbeitsunfähig ist.

 

vom Arbeitgeber,
sofern die Mutter es unterlässt, den Anspruch via Arbeitgeber geltend zu machen und er während der Dauer des Anspruchs einen Lohn ausrichtet.

von den Angehörigen,
wenn die Mutter ihren Unterhalts- oder Unterstützungspflichten nicht nachkommt.

Bei den im Zeitpunkt der Niederkunft angestellten, arbeitslosen oder arbeitsfähigen Müttern bescheinigt der aktuelle bzw. der letzte Arbeitgeber:

  • die Dauer des Arbeitsverhältnisses
  • den für die Bemessung der Mutterschaftsentschädigung massgenden Lohn sowie
  • den von ihm während der Dauer des Taggeldbezugs ausgerichteten Lohn

 

Der Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung kann bis 5 Jahre nach Ablauf des 14-wöchigen Mutterschaftsurlaubs geltend gemacht werden. Danach erlischt er ohne weitere Ansprüche. Für die Zeit vor dem Inkrafttreten der Bestimmungen über die Mutterschaftsentschädigung besteht kein Anspruch.