Berechnung der Prämienverbilligung

 

Die anrechenbaren Prämien werden verbilligt, soweit sie den vom Regierungsrat festgelegten Selbstbehalt übersteigen. Der Selbstbehalt wird als prozentualer Anteil der Summe des massgebenden Einkommens zuzüglich 15 Prozent des steuerpflichtigen Vermögens festgelegt. Der Selbstbehalt beträgt für das Jahr 2017 50 Prozent.

Für die Berechnung des Anspruchs auf die Prämienverbilligung sind Richtprämien massgebend. Der Regierungsrat hat diese für das Jahr 2017 wie folgt festgelegt:



Richtprämie für Erwachsene   
CHF 3976.80

Prämie für minderjährige Kinder 75 % *    
CHF 681.60

Prämie für junge Erwachsene in Ausbildung 75 % *    
CHF 2846.40  

 

*) Die Prämien von Kindern und jungen Erwachsenen in Ausbildung werden bis zu den festgelegten Einkommens- und Vermögensgrenzen zu 75 % der vom Regierungsrat festgelegten Richtprämie verbilligt.
 
Für einen Anspruch auf allfällige Prämienverbilligung bestehen Obergrenzen bezüglich massgebenden Einkommen und Vermögen. Wird eine (oder beide) dieser Obergrenzen überschritten, besteht kein Anspruch auf Prämienverbilligung. Ab 2017 entspricht das massgebende Einkommen dem steuerbaren Einkommen nach der letzten rechtskräftigen Steuerveranlagung, korrigiert um folgende Faktoren:
 

  • zuzüglich 15 % des steuerbaren Vermögens
  • zuzüglich die vollumfänglichen Beiträge an die gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a) von Personen, die einer Vorsorgeeinrichtung angehören
  • zuzüglich den 10000 Franken übersteigenden Betrag an die gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a) von Personen, die keiner Vorsorgeeinrichtung angehören
  • zuzüglich die Einkaufsbeiträge an Einrichtungen der beruflichen Vorsorge
  • zuzüglich den Liegenschaftsaufwand
  • zuzüglich die Einkünfte gemäss Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit
  • zuzüglich Mitgliederbeiträge und Zuwendungen an politische Parteien nach Art. 35 lit. j des Steuergesetzes
  • zuzüglich der freiwilligen Leistungen an juristische Personen in der Schweiz nach Art. 36 lit. b des Steuergesetzes
  • zuzüglich die Vorjahresverluste nach Art. 33 Abs. 1 des Steuergesetzes

 


Obergrenzen der Bezugsberechtigung

 

Alleinerziehende mit 1 Kind   
CHF 42'000.--

Alleinerziehende mit 2 Kindern    
CHF 49'000.--

Alleinerziehende mit 3 Kindern    
CHF 56'000.--

Alleinerziehende mit 4 Kindern    
CHF 63'000.--

Alleinerziehende mit 5 und mehr Kindern    
CHF 70'000.--

Verheiratete ohne Kinder    
CHF 55'000.--

Verheiratete mit 1 Kind    
CHF 62'000.--

Verheiratete mit 2 Kindern    
CHF 69'000.--

Verheiratete mit 3 Kindern    
CHF 76'000.--

Verheiratete mit 4 Kindern    
CHF 83'000.--

Verheiratete mit 5 und mehr Kindern    
CHF 90'000.--

Alleinstehende und Alleinerziehende mit einem steuerbaren Vermögen von über CHF 150’000.- und Verheiratete mit einem steuerbaren Vermögen von über CHF 250’000.- haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Prämienverbilligung.