Berechnung der Prämienverbilligung

 

Die anrechenbaren Prämien werden verbilligt, soweit sie den vom Regierungsrat festgelegten Selbstbehalt übersteigen. Der Selbstbehalt wird als prozentualer Anteil der Summe des massgebenden Einkommens abzüglich eines Abzugs für Lebensbedarf und Kinder festgelegt. Der Selbstbehalt beträgt für das Jahr 2018 80 Prozent.

Für die Berechnung des Anspruchs auf die Prämienverbilligung sind Richtprämien massgebend. Der Regierungsrat hat diese für das Jahr 2018 wie folgt festgelegt:



Richtprämie für Erwachsene   
CHF 4'310.40

Prämie für minderjährige Kinder 50 % *    
CHF 471.60

Prämie für junge Erwachsene in Ausbildung 50 % *    
CHF 2'037.60

 

*) Die Prämien von Kindern und jungen Erwachsenen in Ausbildung werden bis zu den festgelegten Einkommens- und Vermögensgrenzen zu 50 % der vom Regierungsrat festgelegten Richtprämie verbilligt.
 
Für einen Anspruch auf allfällige Prämienverbilligung bestehen Obergrenzen bezüglich massgebenden Einkommen und Vermögen. Wird eine (oder beide) dieser Obergrenzen überschritten, besteht kein Anspruch auf Prämienverbilligung. Ab 2017 entspricht das massgebende Einkommen dem steuerbaren Einkommen nach der letzten rechtskräftigen Steuerveranlagung, korrigiert um folgende Faktoren:
 

  • zuzüglich 15 % des steuerbaren Vermögens
  • zuzüglich die vollumfänglichen Beiträge an die gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a) von Personen, die einer Vorsorgeeinrichtung angehören
  • zuzüglich den 10000 Franken übersteigenden Betrag an die gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a) von Personen, die keiner Vorsorgeeinrichtung angehören
  • zuzüglich die Einkaufsbeiträge an Einrichtungen der beruflichen Vorsorge
  • zuzüglich den Liegenschaftsaufwand
  • zuzüglich die Einkünfte gemäss Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit
  • zuzüglich Mitgliederbeiträge und Zuwendungen an politische Parteien nach Art. 35 lit. j des Steuergesetzes
  • zuzüglich der freiwilligen Leistungen an juristische Personen in der Schweiz nach Art. 36 lit. b des Steuergesetzes
  • zuzüglich die Vorjahresverluste nach Art. 33 Abs. 1 des Steuergesetzes

 


Obergrenzen der Bezugsberechtigung, gültig ab 2018

 

Alleinerziehende mit 1 Kind   
CHF 37'800.--

Alleinerziehende mit 2 Kindern    
CHF 44'100.--

Alleinerziehende mit 3 Kindern    
CHF 50'400.--

Alleinerziehende mit 4 Kindern    
CHF 56'700.--

Alleinerziehende mit 5 und mehr Kindern    
CHF 63'000.--

Verheiratete ohne Kinder    
CHF 49'500.--

Verheiratete mit 1 Kind    
CHF 55'800.--

Verheiratete mit 2 Kindern    
CHF 62'100.--

Verheiratete mit 3 Kindern    
CHF 68'400.--

Verheiratete mit 4 Kindern    
CHF 74'700.--

Verheiratete mit 5 und mehr Kindern    
CHF 81'000.--

Alleinstehende und Alleinerziehende mit einem steuerbaren Vermögen von über CHF 120’000.- und Verheiratete mit einem steuerbaren Vermögen von über CHF 200’000.- haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Prämienverbilligung.