Rückverteilung an die Unternehmen

 

Die CO2-Abgabe ist keine Steuer, sondern eine Lenkungsabgabe. Der Abgabeertrag wird anteilsmässig an Bevölkerung und Wirtschaft zurückverteilt. Ab 2010 wird ein Drittel des Ertrags, höchstens CHF 200 Mio. pro Jahr, zur Verminderung der CO2-Emissionen bei Gebäuden verwendet. Der Anteil der Bevölkerung wird über die Krankenkassen zurückverteilt.

Der Anteil der Wirtschaft wird an die Arbeitgebenden in der Schweiz zurückverteilt: Die Unternehmen erhalten einen zur abgerechneten Lohnsumme proportionalen Betrag. Dieser errechnet sich auf Basis eines jährlich vom Bund festgelegten Verteilungsfaktors.

Die Ausgleichskassen werden jährlich die Rückverteilung des definitiv festgelegten Betrags an die ihnen aktuell angeschlossenen Arbeitgebenden vornehmen. In der Regel erfolgt dies in Form einer Verrechnung mit offenen Beitragsrechnungen. Für die Rückverteilung ist immer jene Ausgleichskasse zuständig, bei welcher der Arbeitgeber aktuell angeschlossen ist.

Keine Rückverteilung erhalten jedoch Unternehmen, die von der CO2-Abgabe befreit sind: Sie können die von ihnen bezahlte Abgabe direkt von der Oberzolldirektion zurückfordern.